GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Tue, 07 Feb 2023 12:02:46 +0100 Tue, 07 Feb 2023 12:02:46 +0100 TYPO3 EXT:news news-270 Thu, 19 Jan 2023 12:53:15 +0100 Auf zur didacta 2023 nach Stuttgart! https://gew-buedingen.de/home/details/auf-zur-didacta-2023-nach-stuttgart Gemeinsame Fahrt der Kreisverbände Büdingen, Friedberg und Hochtaunus Auch in diesem Jahr bieten die GEW-Kreisverbände Büdingen, Friedberg und Hochtaunus eine Fahrt zur Bildungs­­messe didacta an.

Angesichts knapper finanzieller Ressourcen unterstützt die GEW diesmal alle mitfahrenden LiVs und Studierende. Sie erhalten ihren Beitrag bei Fahrtantritt zurück; die Fahrt bleibt für diesen Personenkreis somit kostenlos. Sie findet statt am Samstag, 11. März 2023.

Hinfahrt ab:       

7.30 Uhr Altenstadt, Bushaltestelle Altenstadthalle
8 Uhr     Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle
8.30 Uhr       Raststätte Taunusblick bei Eschborn direkt an der A5

 Man kann an jedem Haltepunkt einsteigen. Bitte teilen Sie mit, wo Sie zusteigen.

Rückfahrt ab:         

17 Uhr     Messegelände Stuttgart

Teilnahmebedingung:  

Anmeldung per Mail an pezeichner@gmx.de oder 06033 /97 48 44 bis 22. Februar 2023.

In der Teilnahmegebühr sind die Fahrt mit dem Bus zum Messegelände in Stuttgart sowie der Eintritt zur didacta enthalten.

Die Kreisvorstände der GEW freuen sich über zahlreiche Teilnahme.

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Aktuelles
news-269 Thu, 19 Jan 2023 11:57:45 +0100 Skandalöse Befristungssituation beenden: Beschäftigte an den Hochschulen demonstrieren für Entfristung https://www.gew-hessen.de/details/skandaloese-befristungssituation-beenden-beschaeftigte-an-den-hochschulen-demonstrieren-fuer-entfristung Pressemitteilung zu den Aktionen an den Hochschulen Aktuelles news-268 Thu, 19 Jan 2023 11:45:18 +0100 GEW Hessen bringt „A 13 für alle!“ nach Hause https://www.gew-hessen.de/details/gew-hessen-bringt-a-13-fuer-alle-nach-hause Angekündigte Gleichstellung der Grundschullehrkräfte ist ein Erfolg der GEW Aktuelles news-245 Tue, 28 Jun 2022 14:19:00 +0200 „Sommerausflug nach Wiesbaden“ https://gew-buedingen.de/home/details/verlaesslichkeit-und-mehr-personal-fuer-die-schulen „Sommerausflug nach Wiesbaden“ GEW KV Ausflug am 26.06.2022 2 Jahre konnte wegen Corona kein Sommerausflug vom GEW KV Büdingen durchgeführt werden – jetzt war es aber wieder soweit:

Am Samstag, 25. Juni 2022, starteten um 10.00 Uhr in Altenstadt die Teilnehmenden mit dem Busunternehmen Pfannmüller nach Wiesbaden.

Erste Station war das Landesmuseum. Aufgeteilt in zwei Gruppen-Führungen konnten wir interessantes über die kunstvolle und kreative Jugendstilzeit erfahren.

Anschließend ging es weiter zur zweiten Station: den Neroberg. Mit der historischen Nerobergbahn fuhren wir in 4 Minuten die 438,5 m lange Strecke hinauf zum Neroberg. In einem ausgeklügelten Wasserballastsystem bringt die Standseilbahn, die 1888 eröffnet wurde, ihre Gäste auf den Neroberg hinauf. Auf der Terrasse des Ausflugslokals „Der Turm“ konnten wir unter den schattigen Schirmen gut speisen und nette Gespräche führen.

Es blieb noch genügend Zeit, um auf dem Neroberg zu spazieren, dabei die Russisch-Orthodoxe Kirche, den Neroberg-Tempel und das Opelbad zu besichtigen und sich vor allem über den tollen Blick auf die Weinberge, die Stadt Wiesbaden und das Umland zu erfreuen.

Auch das sonnige Wetter trug zu diesem kurzweiligen schönen Ausflug bei, der uns um 17.30 Uhr wieder nach Altenstadt zurückbrachte.

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Aktuelles
news-267 Tue, 15 Mar 2022 09:45:05 +0100 Erster Warnstreik zur SuE-Runde https://gew-buedingen.de/home/details/erster-warnstreik-zur-sue-runde Dreistellige Beiteiligung der GEW-Mitglieder! Weitere Warnstreiks in Planung Neben den hessenweiten Aktionen zum Frauentag haben die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes gestreikt. Insgesamt beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen im dreistelligen Bereich an den Streikaktionen.

Dass der erste Streiktag der SuE-Runde auf den Internationalen Frauentag gefallen ist, war kein Zufall. Die Mehrheit der Beschäftigten sind Frauen und die Sorgearbeit wird meist zu schlechteren Bedingungen geleistet, als Arbeit, die hauptsächlich von Männern ausgeführt wird. Das wollen wir ändern. Wir kämpfen für bessere Bedingungen in den Kindertagesstätten, in der Ganztagsbetreuung und der Sozialen Arbeit. Da das Angebot der Arbeitgeberseite in der ersten Verhandlungsrunde enttäuschte, gehen wir weiter auf die Straße!

Aktionsseite SuE-Runde

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Aktuelles
news-266 Tue, 15 Mar 2022 09:37:50 +0100 Aktionen zum Internationalen Frauentag https://gew-buedingen.de/home/details/aktionen-zum-internationalen-frauentag Hessenweit gingen Frauen und Männer auf die Straße. Zum Internationalen Frauentag gingen viele Kolleginnen und auch Kollegen auf die Straße! Gemeinsam mit den feministischen Bündnissen haben wir auf die ungerechte Bezahlung, fortschreitende Diskriminierung und die fehlende Gleichstellung in der Gesellschaft hingewiesen. Der internationale Kampftag ist wichtig, um auf all diese Missstände hinzuweisen. Doch lasst uns gemeinsam jeden Tag für die Rechte der Frauen einstehen. Denn es gilt weiterhin: 66 Prozent aller erwerbstätigen Mütter arbeiten in Teilzeit, bei den Vätern sind es nur 6 Prozent. Frauen leisten nach wie vor mehr unbezahlte Familienarbeit, bekommen weniger Gehalt und sind überproportional von Altersarmut betroffen.

 „(Zwangs)-Teilzeit bei Frauen ist die Altersarmut von morgen.  Frauen brauchen bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen für die Teilhabe am Berufsleben“, so Simone Claar, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen.

Wir fordern:

  • Gleichstellung in allen Bereichen - sowohl in der Arbeit, der Familie als auch in der Politik
  • gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit
  • bessere Bezahlung für professionelle Sorgearbeit
  • Berücksichtigung aller unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse bei der Gestaltung von Beschäftigungsverhältnissen
  • verbesserte Möglichkeiten der Kinderbetreuung
  • ein Leben frei von Gewalt für alle Frauen
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Aktuelles
news-265 Tue, 15 Mar 2022 09:34:49 +0100 Hilfe für ukrainische Kolleginnen und Kollegen https://gew-buedingen.de/home/details/hilfe-fuer-ukrainische-kolleginnen-und-kollegen GEW ruft zu Spenden auf Unterrichtsmaterialen Angesichts des Krieges in der Ukraine ruft die GEW zu Spenden für den Heinrich-Rodenstein-Fonds auf. Mit den Spenden sollen insbesondere die ukrainische Bildungsgewerkschaften und ihre Mitglieder unterstützt werden.

Viele von ihnen sind auf der Flucht nach Polen, in andere osteuropäische Länder oder nach Deutschland. Sie haben fast alles verloren und benötigen Hilfe.

Der Heinrich-Rodenstein-Fonds hilft Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern in Not und bei Verfolgung. Was er ausschüttet, finanzieren GEW-Mitglieder und andere Förderinnen und Förderer mit ihren Spenden. Die Verwaltungskosten trägt die GEW.

Spendenkonto

Heinrich-Rodenstein-Fonds
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale
IBAN: DE88 5005 0000 0084 0001 24
BIC: HELADEFF
Stichwort: Ukraine

Wir danken für die solidarische Unterstützung!

Weitere Spendenaktionen


Unterrichtsmaterialien für alle Altersgruppen

Bilderbuch zur Traumabewältigung

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Aktuelles
news-255 Sun, 27 Feb 2022 11:47:00 +0100 Klausurtag des GEW Kreisvorstandes Büdingen https://gew-buedingen.de/home/details/klausurtag-des-gew-kreisvorstandes-buedingen Neue Wege Neue Wege beging der GEW KV Büdingen. Am 9.2.2022 fand ein Klausurtag des Kreisvorstandes im Seminarhotel Jakobsberg in Grünberg statt.

In Ruhe und entspannter Atmosphäre wurde effektiv und erfolgreich die Tagesordnung abgearbeitet und dabei über die Ziele des GEW Kreisverbandes diskutiert sowie Ideen entwickelt, wie man neue Mitglieder gewinnen und alte noch besser erreichen kann.

Die Teilnehmer des Kreisvorstandes Büdingen von links nach rechts.

Sitzend: Michael Siebert, Heidi Wallenfels, Elke Drechsler, Silke Conrad, Anika Wagner

Stehend: Rainer Buß, Johanna Vierhaus, Sandra Gasteyer, Detlev Büch, Karina Kast, Ingrid Haesler

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Aktuelles
news-263 Tue, 11 Jan 2022 14:53:07 +0100 Hessen fällt bei der Bezahlung der Lehrkräfte im Bundesländervergleich weiter zurück https://gew-buedingen.de/home/details/hessen-faellt-bei-der-bezahlung-der-lehrkraefte-im-bundeslaendervergleich-weiter-zurueck GEW bekräftigt Forderung nach A 13 an Grundschulen 10. Januar 2022 Pressemitteilung Mittlerweile haben acht Bundesländer beschlossen, Grundschullehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A13 zu bezahlen. Seit diesem Schuljahr gehört das Nachbarland Thüringen hierzu. Und auch Bayern, das zwar nach A12 bezahlt, hat die Besoldung für Grundschullehrkräfte deutlich erhöht.
 

Die GEW Hessen hat dies zum Anlass genommen, das Lebenseinkommen – also das Einkommen von Grundschullehrkräften über das gesamte Arbeitsleben – auf dem aktuellen Stand zwischen den Bundesländern zu vergleichen. Für die modellhaften Berechnungen wird dabei unterstellt, dass eine unverheiratete Lehrkraft 40 Jahre auf Basis der gegenwärtig gültigen Besoldungsstruktur berufstätig ist.
 

Die Ergebnisse, so der hessische GEW-Vorsitzende Thilo Hartmann, sind mehr als ernüchternd: „Wie zu erwarten, liegen die A13-Länder mit deutlichem Abstand an der Spitze. Hessen rangiert unter den Bundesländern weit hinten auf Rang 14 – der Abstand zum Durchschnittswert beträgt etwa 140.000 Euro und zum führenden Bundesland Sachsen sogar 325.000 Euro. Nur das Saarland und Rheinland-Pfalz schneiden noch schlechter ab.“
 

Nicht berücksichtigt in den Berechnungen sei, so Hartmann, dass die Arbeitszeiten für die Lehrkräfte in den Bundesländern unterschiedlich ausfallen: „Hessen weist im Bereich der Grundschulen mit 28,5 Pflichtstunden bis zum 61. Lebensjahr die höchste wöchentliche Stundenzahl unter allen Bundesländern auf. Werden auch die unterschiedlichen Pflichtstundenzahlen sowie die je nach Bundesland ebenfalls unterschiedlich ausfallenden altersabhängigen Ermäßigungen berücksichtigt, dann fällt Hessen beim Lebenseinkommen auf den vorletzten Platz zurück, und nur das Saarland steht noch schlechter da!“
 

Nach Einschätzung der stellvertretenden hessischen GEW-Vorsitzenden Heike Ackermann wird Hessen unter diesen Bedingungen immer größere Schwierigkeiten bekommen, Lehrkräfte für den Grundschulbereich anzuwerben: „Eine Höhergruppierung von Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen in die Besoldungsgruppe A13 und eine Verminderung der Pflichtstundenzahl ist dringend geboten, um den Lehrkräftemangel an den hessischen Grundschulen in absehbarer Zeit zu beseitigen. Aus Sicht einer ausgebildeten Lehrkraft ist es vollkommen rational dort zu arbeiten, wo die Bezahlung stimmt und die Arbeitsbelastung erträglicher ist. Und unter diesem Blickwinkel ist Hessen keine gute Wahl!“
 

Beginnend im Januar wird Heike Ackermann an jedem 13. eines Monats einen Kreisverband der GEW besuchen, um im Rahmen von öffentlichen Aktionen und Pressegesprächen auf die Forderung nach A13 für die Grundschullehrkräfte auch in Hessen aufmerksam zu machen.
 

Hypothetischer Verdienst einer Grundschullehrerin/eines Grundschullehrers (ledig, keine Kinder) in 40 Jahren im Bundesländervergleich*
 

Bundesland

40-Jahres-Verdienst

Abweichung vom Durchschnitt

in Prozent

Sachsen

2.529.916

185.664

7,3

Berlin

2.493.917

149.665

6,0

Thüringen

2.468.251

124.000

5,0

Brandenburg

2.461.577

117.325

4,8

Bremen

2.450.734

106.482

4,3

Hamburg

2.439.126

94.874

3,9

Schleswig-Holstein

2.426.849

82.597

3,4

Mecklenburg-Vorpommern

2.410.034

65.783

2,7

Bayern

2.356.537

12.285

0,5

Baden-Württemberg

2.276.951

-67.301

-3,0

Niedersachsen

2.258.460

-85.792

-3,8

Nordrhein-Westfalen

2.214.847

-129.405

-5,8

Sachsen-Anhalt

2.214.273

-129.979

-5,9

Hessen

2.204.461

-139.791

-6,3

Rheinland-Pfalz

2.201.011

-143.241

-6,5

Saarland

2.101.085

-243.167

-11,6

Durchschnitt

2.344.252

 

 


*Unterstellt werden ein Berufseinstieg mit 27 Jahren und eine 40-jährige, ununterbrochene Berufstätigkeit. Die Besoldung erfolgt in allen Bundesländern nach A12 oder A13 (die Eingruppierung in die Besoldungsstufe A13 sind bereits vollzogen oder beruhen auf den Ankündigungen der jeweiligen Landesregierungen), es wird mit einem Stufenaufstieg gemäß der jeweiligen Aufstiegsintervalle gerechnet. Bei Niedersachsen ist die monatliche Zulage von 98,63 Euro berücksichtigt.
 

Quellen

www.oeffentlicher-dienst.info

eigene Berechnungen

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news-262 Tue, 11 Jan 2022 14:49:46 +0100 Massive Auswirkungen der Omikron-Variante auf den Schulbetrieb zu befürchten https://gew-buedingen.de/home/details/massive-auswirkungen-der-omikron-variante-auf-den-schulbetrieb-zu-befuerchten Anpassungen der Curricula und der Abschlussprüfungen gefordert 6. Januar 2022 Pressemitteilung Wie Kultusminister Lorz bereits im Dezember angekündigt hat, soll der Schulbetrieb ab dem 10. Januar in Präsenz mit den verstärkten Schutzmaßnahmen, die bereits vor den Ferien galten, wiederaufgenommen werden. Diese Planung wurde durch den jüngsten Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Januar bestätigt.

 

Die GEW Hessen rechnet mit massiven Einschränkungen des Schulbetriebs vor allem in den nächsten Wochen und im weiteren Verlauf des Schuljahrs. Der Vorsitzende der GEW Hessen, Thilo Hartmann, äußerte sich dazu wie folgt: „Es ist inzwischen nahezu gesellschaftlicher Konsens, dass dem möglichst langen Offenhalten von Bildungseinrichtungen in der Pandemie höchste Priorität zukommen soll. Aber mit der Ausbreitung der Omikron-Variante verschärft sich der schmale Grad zwischen Recht auf Bildung und dem Gesundheitsschutz der Beteiligten. In Hessen sind Kitas, Schulen und Hochschulen noch immer nicht pandemiefest aufgestellt.“

 

Nach wie vor fehlt eine einheitliche Teststrategie für die frühkindliche Bildung. Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen, forderte daher erneut ein landesweites Konzept für die Kindertagesstätten ein: „Inzwischen sind Kinder im Kita-Alter die einzige Altersgruppe, für die keinerlei Schutz durch eine Impfung möglich ist. Umso wichtiger wäre ein landesweites verbindliches Testkonzept anhand von kindgerechten Lolli-Tests. Das bestehende Durcheinander mit unterschiedlichen oder gar keinen Teststrategien, je nach Kommune und in Abhängigkeit von dem jeweiligen Träger der Einrichtung, wird der aktuellen Lage nicht gerecht.“ Dies gelte insbesondere für Kitakinder und deren Familienangehörige sowie für die Erzieherinnen und Erzieher, die einer Risikogruppe angehören.

 

Auch im Schulbereich sind die Probleme weiterhin groß. So sind noch immer zahlreiche Klassenräume nicht mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Die Impfkampagne für Kinder unter zwölf Jahren ist gerade erst angelaufen, die Zahl der so geschützten Kinder daher noch sehr gering. Mit einem Blick in die europäischen Nachbarländer befürchtet Thilo Hartmann, dass „wir angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante mit massiven Auswirkungen auf den Schulbetrieb rechnen müssen. Diese werden von immer mehr krankheits- oder quarantänebedingt fehlenden Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern bis hin zur vollständigen Schließung von zumindest einzelnen Schulen reichen. Es braucht dazu klare Rahmenbedingungen von Kultusministerium, die aber nicht dazu führen, dass Schulen, Lehrkräfte und Eltern mit möglichen Unterrichtsausfall, Distanz- oder Wechselunterricht allein gelassen werden.“

 

Trotz landesweitem Präsenzunterricht hat die Pandemie den Schulbetrieb faktisch bereits seit dem vergangenen Herbst erheblich beeinträchtigt. So hat sich in Hessen im Dezember durchgehend eine Zahl von 4.000 bis 5.000 Schülerinnen und Schülern sowie von rund 300 Lehrkräften in einer vom Gesundheitsamt angeordneten Absonderung befunden.

 

Nicht zuletzt bei den nun vor dem Abschluss stehenden Jahrgängen hat sich im Verlauf der vergangenen zwei Jahre zumeist ein erhebliches Maß an pandemiebedingtem Unterrichtsausfall angesammelt. Daher sind mehr noch als bei den beiden vorangegangenen Abschlussjahrgängen, die bereits unter Pandemiebedingungen stattfanden, entsprechende Erleichterungen und Anpassungen der Abschlussprüfungen erforderlich. Die GEW Hessen vermisst bislang eine verbindliche Aussage seitens des Kultusministeriums, ob und wenn ja in welcher Form die besonderen Rahmenbedingungen bei den 2022 anstehenden Abschlussprüfungen berücksichtigt werden sollen.

 

Thilo Hartmann erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass von der Aufrechterhaltung der curricularen Standards und der zentralen Abschlussprüfungen ein erheblicher Druck auf alle an Schule Beteiligten ausgeht: „Wir sollten uns im Unterricht in der gegenwärtigen Situation auf die wichtigsten fachlichen Inhalte einerseits und auf die psychische Gesundheit und das soziale Miteinander andererseits konzentrieren. Nicht jedem Detail eines jeden Kerncurriculums muss in der größten globalen Gesundheitskrise der vergangenen hundert Jahre die gewohnte Bedeutung zugemessen werden. Mehr Zeit für das Wesentliche wäre der Bildung zuträglicher als die von der Landesregierung noch immer aufrechterhaltene Illusion eines schulischen Normalbetriebs.“

Foto: canva.com

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